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WordCamp 2009 in Jena

Eigentlich wollte ich ja live aus dem JenTower a.k.a. Intershop Tower in Jena bloggen, aber zeitlich hat das einfach nicht dazwischengepasst.

Im Nachhinein also viele Grüße vom WordCamp 2009 an alle WordPress-User und Blogger in Deutschland (auch ohne WordPress ;-).

Das Beste ist übrigens schnell zusammengefasst: Matt Mullenweg (himself!) war auch anwesend und hat eine Keynote zu WordPress und vor allem WordPress 2.8 zum Besten gegeben. Das Schöne war, dass das Publikum Vorschläge machen durfte, was man alles verbessern könnte, denn Genaues ist noch nicht geplant und es werden noch Vorschläge angenommen. Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass das Theme-System von WordPress verbessert wird und genau das soll auch passieren. Neben vielen anderen Neuerungen, die auch mit der Version 2.8 kommen werden.

Auf die Themes ist Matt aber weiter eingegangen. Geplant ist, dass man die Integration von Themes verbessert. Momentan muss man ja ein Theme erst selbst hochladen und dann kann man es aktivieren. Das soll sich wohl ändern, sprich, man hat über das Admin-Interface Zugriff auf die bei wordpress.org veröffentlichen Themes und kann sich eines heraussuchen, aktiveren bzw. installieren – ohne eigenen FTP-Upload.

Das weicht zwar von meiner Vorstellung ab – ich hatte gehofft, dass man eine Art Template-System mit „echten“ Tags einführt, um ohne PHP-Code innerhalb der Templates auszukommen – aber ich bin dennoch zufrieden, dass ich mit dem Bereich „Themes“ bei den anstehenden Verbesserungen richtig lag.

Es wurde auch ein neues Projekt von Matt vorgestellt: P2. Es ist soetwas wie ein Microblogging-System, bei dem es leidiglich darum geht, kurze Notizen zu veröffentlichen, auf die man auch direkt antworten kann. Basis ist natürlich das WordPress-System und die Avatar-Funktion.

Außerdem arbeiet Matt gerade an einem neuen Design seiner Seite. In seiner Präsentation konnte man nur ganz kurz einen Screenshot sehen, weil es eine Überraschung werden soll, aber was ich kurz gesehen habe, war schon beeindruckend. Übrigens kommt Matt’s Blog ganz ohne Plugins aus, also auch die Foto-Veröffentlichungsfunktion, die er in seinem Blog integriert hat. Sobald das neue Theme/ Design fertig ist, wird es das Alte zum freien Download geben. Wem http://ma.tt also schon immer gefallen hat, wird bald die Möglichkeit haben, an das Theme heranzukommen und noch nach eigenen Vorstellungen anzupassen und zu erweitern.

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

11 Kommentare

  1. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum regelmäßig immer wieder ein Template-System für WordPress gefordert wird. In meinen Augen macht es keinen Unterschied, ob ich jetzt php-Code schreibe (den ich sowieso kann) oder eine Template-eigene Sprache (die ich erst erlernen muss).
    Zudem ist es ein Riesen Vorteil, dass man php-Code direkt im Theme verwenden kann.
    Finde ich zumindest.

  2. Ich finde auch, das eine eigene Template-Enginge ala Smarty nicht sein muss, da man mit PHP wesentlich flexibler ist als mit einer eigenen Templatesprache. Mir würde es eher gefallen, dass man endlich auf PHP5 umsteigt und wesentliches in Sachen Performance und Sicherheit tut.

  3. Faster! ist natürlich auch ein Bestandteil von WordPress 2.8, allerdings ist nicht klar, ob auf PHP5 aufgesetzt wird, oder ob man mal die Core-Dateien einer Schlankheits- und Geschwindigkeitskur unterzieht.

    Eine Template-Engine fände ich eigentlich nur deswegen sinnvoll, weil man dann eben nicht mehr PHP in den HTML-Templates hat. Klar, stattdessen hat man Template-Tags, die im Grunde nur den PHP-Code ersetzen, aber vielleicht kommt man auf diese Weise an neue Funktionen, da man sich mehr um die Argumente einzelner Tags kümmert und diese nicht in Vergessenheit geraten. Ich habe beim jetzigen System bzw. beim Lesen der Dokumentation oft den Eindruck, dass weitere Funktionen bzw. Argumente innerhalb eines Tags angedacht waren, diese aber nie zu Ende geführt wurden. Oft muss man dann einen Workaround programmieren oder eine weitere Funktion integrieren, um ein einfaches Ziel zu erreichen.

    Ich hoffe, die Keynote von Matt gibt es bald als Video irgendwo zu sehen – es waren jedenfalls genügend Kameras auf ihn gerichtet.

  4. Ich glaube auch das Template-Tags die Theme-Erstellung nur unnötig verschlimmbessern würden.

    So kann jeder mit PHP Arbeiten – einheitlich. Wenn jeder ala Smarty eigene Sachen brödelt wirds wieder deutlich komplizierter mmn.

    Was WordPress wirklich super verbessern würde wäre ein Inline Editor mit Ajax… schneller kann man Inhalte nicht verändern, das wäre eine Innovation der extraklasse!

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  8. „Im Nachhinein also viele Grüße vom WordCamp 2009 an alle WordPress-User und Blogger in Deutschland (auch ohne WordPress ;-).“

    -> Vielen Dank für die Grüße, ich merke schon, da habe ich echt ein Hihglight verpasst! I’m so sorry about that! LG, Sven

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