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SEO Themes für WordPress

Kategorien und Tags in WordPress

Noch ein Hinweis zu den Kategorien und Tags in WordPress: Man hat ja die Möglichkeit, Artikel sowohl in eine oder mehrere Kategorien einzuordnen, als auch jeden Artikel mit Tags zu kennzeichnen. Häufig liest man dann, dass dadurch “Duplicate Content” entstehen kann, also dass Suchmaschinen hinter verschiedenen URLs den gleichen Inhalt (Content) finden.

Dass das ein Problem darstellt, ist an sich richtig. Die Frage ist, warum dann diese beiden Optionen angeboten werden und wie man sie richtig verwendet.

Kategorien dienen der groben Zuordnung von Artikeln. Beispielsweise kann man auf dieser Ebene verschiedene Themen voneinander trennen. Man sollte sich also vorher überlegen, über welche Themen man Bloggen möchte und diese verschiedenen Themen dann in Kategorien zusammenfassen. Dabei sollte man möglichst “grob” bleiben, um genügend Trennschärfe zu haben. Wenn sich Themen zu sehr ähneln, sollte man lieber versuchen, diese unter einer Kategorie zusammenzufassen.

Für eine feinere Aufteilung innerhalb von Kategorien kommen dann Tags ins Spiel. Man kann diese Ebene aber auch dafür verwenden, kategorie-übergreifende Themen wieder zusammenzufassen.

Es ist sehr wichtig, dass man sich über die Kategorien vorher ausreichend Gedanken macht. Man kann zwar auch im Nachhinein neue Kategorien hinzufügen, wenn sich neue Themen ergeben, aber bestehende Kategorien zu löschen oder zu verändern ist in WordPress sehr schwierig. Die Kategorien dienen ja in der Regel auch der Navigation – man greift bei einer Änderung als auch an entsprechend wichtiger Stelle ein.

Tags können über den Tag-Editor im Admin-Bereich sehr einfach bearbeitet werden. Größere Änderungen sollte man auch hier vermeiden, aber es lassen sich durchaus kleinere Änderungen ohne große Auswirkung vornehmen. Beispielsweise die Schreibweise (Schreibfehler) oder die Singular/Plural Verwendung eines Tags. Eine Anpassung stellt hier in der Regel kein Problem dar und dient den Besuchern und Lesern der besseren Orientierung im Blog.

Autor: Thomas Langel

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus. Von Beruf ist Thomas Projektmanager für Internationales Online-Marketing beim Versandhandelsunternehmen bonprix. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

3 Kommentare

  1. Da stimme ich zu. Der Artikel fasst fast alle wichtigen Aspekte eines suchmaschinenoptimierten Artikels zusammen. Sich daran zu halten ist aber wirklich sehr schwer. Wenn man jeden Tag in einem Blog 2-3 Artikel schreibt um möglichst schnell viele Besucher zu erreichen, dann liegt doch nach einigen Wochen meist die Motivation nicht so gut das man auch noch bei jedem Artikel daran denkt die richtigen Links zu anderen Artikeln zu setzen oder bestimmte Keywords des Artikels in genau passender Anzahl zu verwenden. Aber ich denke das dein Artikel auf jeden Fall den richtigen Weg beschreibt.

  2. Bin aber schon der Meinung, dass man bei der Auswahl des Themes vor allem auf Usability und die äußeren Aspekte achten und erst dann einen Blick auf die SEO-Aspekte werfen sollte. Zumal es eigentlich nichts gibt, was nicht auch via Plugin “nachgerüstet” werden kann… ;-)

    Beste Grüße,
    Christoph

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