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Landing-Page Baukasten für WordPress

WordPress wird häufig auch zu kommerziellen Zwecken eingesetzt. Dabei dient es dann gar nicht als Blog-System, sondern als Content-Management-System mit der Option eine ideale Landing-Page für externe Einsprünge (Google-Einsprung, Affiliate-Einsprung, Newsletter-Einsprung, etc.) zu verwalten.

Mit Premise von CopyBlogger bekommt man dafür nicht nur ein einfaches Plugin, sondern ein umfangreiches Framework, mit dem sich Schritt für Schritt eine optimale Landing-Page erstellen lässt.

Das Tolle an Premise ist, dass es innerhalb von WordPress läuft, das heißt, man bewegt sich weiterhin innerhalb der Administrationsoberfläche von WordPress und benötigt kein weiteres System. Premise bietet viele vordefinierte Templates an und man kann auf eine umfangreiche Bibliothek an Grafiken (Buttons, Störer, etc.) zurückgreifen. Außerdem ist ein Split-Testing System auch gleich implementiert. So findet man auch wirklich die optimale Landing-Page, weil man verschiedene Layouts gegeneinander testen kann. Diejenigen, die mit dem internen Split-Testing System nicht zufrieden sind, können sogar den Google Website Optimizer einbinden.

Premise ist allerdings nicht kostenlos. CopyBlogger verlangt für eine Starter-Edition 85 U$ – der Preis ist allerdings gerechtfertigt, da das Plugin wirklich umfangreich ist und viele Funktionen bietet.

Das Plugin ist mit WordPress 3.0 und 3.1 kompatibel, allerdings benötigt man PHP in der Version 5 oder aktueller, damit es in vollem Funktionsumfang genutzt werden kann.

Hier noch ein paar Screenshots, um auch einen besseren Eindruck der Möglichkeiten zu bekommen:

Wie man am letzten Screenshot gut sehen kann, ist das Plugin für den amerikanischen Markt konzipiert. Die Buttons und Grafiken werden über die Premise API gespeist und werden somit fortlaufend von CopyBlogger erweitert. Sonderwünsche können natürlich an CopyBlogger gestellt werden – die Grafiken werden dann entsprechend in die Bibliothek aufgenommen. Natürlich können auch eigene Grafiken verwendet werden – die Biblothek stellt nur eine zusätzliche Option dar.

Hier noch ein Beispiel, wie eine mit Premise gestaltete Seite für eine Newsletter-Anmeldeseite aussehen kann: E-Mail-Opt-In Landing Page

Man merkt auch hier, dass das Layout auf amerikanische Verbraucher ausgerichtet ist – in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum würde man vielleicht anhand von Erfahrungswerten ein anderes Grund-Layout oder auch andere Inhalte wählen, aber auch das ist mit Premise kein Problem. Das System bzw. jede Landing-Page lässt sich komplett anpassen und nach den jeweiligen best-practice-Erkenntnissen gestalten.

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

8 Kommentare

  1. Auch wenn das Plugin ein absolutes Vorzeigebeispiel ist, was ein Landing-Page-Plugin so alles beherrschen sollte, stört mich doch der Preis in Verbindung mit der hinterlegten API. Hier habe ich ehrlich gesagt immer die Befürchtung, dass das Plugin nicht mehr funktioniert, sofern der Anbieter mal nicht mehr am Markt ist.

    Unter welcher Lizenz wurde das Plugin denn veröffentlicht?

    Ein vergleichbares Plugin mit vergleichbarem Funktionsumfang würde ich mir nebst WordPress für diverse Shopsysteme wünschen. :)

    Viele Grüße,
    Michael

  2. Ich halte den Preis für absolut gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass man damit beliebig viele Landing-Pages gestalten kann und dass man diese sogar gleich multivariat testen kann – je nachdem, was man dann mit der Landinge-Page evtl. verkaufen möchte, sollte sich das schnell rechnen.

    Allerdings verstehe ich auch, dass ein solches Plugin in deutscher Sprache und vor allem mit deutschsprachiger Grafik-Bibliothek noch eher 85 U$ bzw. EUR ( :-) ) wert wäre.

  3. Sieht wirklich nicht schlecht aus, auch wenn ich bisher eher mit OptimizePress geliebäugelt habe. Den Preis finde ich auch völlig in Ordnung, denn vergleichbare Themes und Lösungen kosten ja teilweise bis zu 150 Euro und selbst das sollte sich bei professionellem Einsatz ja schnell wieder amortisieren. ;-)

  4. Ich bin auch der Meinung, dass man wenn man am deutschsprachigen Markt aktiv wird, ein kostenpflichtiges PlugIn besser anpassen sollte. Momentan bin ich ohne Testphase nicht bereit, harte Währung auf den Tisch zu legen. Ich komme auch für kommerzielle Zwecke mit dem Arras Theme seeeehr gut zurecht.

  5. Online Book of ra spiele 11. April 2011 um 06:20 Antworten

    Absolut Genialer Artikel, dies wollte ich selbst schon Mal schreiben, wusste nur niemals wie ich dies niederschreiben kann !

  6. Irgendwie haben beide was gutes, auch OptimzePress – auch wegen oder schon der neuen Shortcodes.

    Die Arbeit steckt dann eben in den Buttons oder vorgegebenen Textblöcke wie bei Optimize diese für einen umzustricken. Dann kann man damit sehr gut und sehr schnell arbeiten. Vor allem schnell, denn das ist ja unsere heutige Zeit …

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