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WordPress als virtuelles Klassenzimmer

WordPress als virtuelles Klassenzimmer nutzen? Geht das?

In einer kleinen Sekundarschule eines eidgenössischen Vorort funktioniert dies offensichtlich sogar recht gut. Dort hat der Lehrer Daniel Naef für 20 Schülern im Alter von ca. 14 Jahren ein Klassenzimmer auf WordPress Basis eingerichtet. Momentan werden noch einige Inhalte der alten Seite übertragen die auf Joomla lief.

Die Schüler waren von Anfang an begeistert und auch im Lehrkörper fand das Projekt viel Zuspruch.

Ausgetauscht wird nicht nur Stundenplan und Agenda, sondern auch viele Unterrichtsmaterialien, Videos vom Französischunterricht, Links zu unterrichtsrelevanten Themen und Berichten von Kanufahrten. Demnächst soll sogar die Schülerzeitung erst online geschrieben, redigiert und dann erst gedruckt werden. Im Deutschunterricht werden im „Blog“ Profile geschrieben, welche die Schüler sich dann gegenseitig korrigieren müssen.

Die Entscheidung für den Wechsel von Joomla zu WordPress, begründet Daniel Naef mit der Einfachheit des Backends und die Vielzahl an guten und einfachen Plugins, um quasi den virtuellen Klassenraum auszubauen.

Ein grossartiges Projekt mit vielen interessanten Ansätzen und Ideen.

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

11 Kommentare

  1. Na, das ist doch mal eine sehr sinnvolle Aktion, um Schüler an die „neuen Medien“ heranzuführen. Wie immer entscheidend: das Kriterium der Praxis! Ich wünschte unsere „Informatiklehrer“ (schreckliches Wort) von einst wären auch schon so weit im Denken gewesen :-)

    Und man sieht: WP taugt für so viele schöne Sachen :-)

  2. Bei aller Liebe zu WordPress: Als virtuelles Klassenzimmer taugt es nicht. Dafür gibt es Open Source Lösungen wie Moodle, die nicht nur aus pädagogischer Sicht besser passen.

  3. Wieso? Es kommt doch immer darauf an, was ich erreichen möchte. Wenn ich „nur“ eine Textproduktion von den Schülern haben will, dann ist WP definitiv die einfachere Plattform, jedenfalls ist es mit weniger Kenntnissen schneller installiert und benötigt auch weniger Ressourcen.

  4. Pingback: Linktipps der Woche: Gefunden im Netz | myCampbell.de - Das Campbell-Zwerghamster Blog

  5. Das Internet vergisst nicht. Alles, was die KInder hier über sich einstellen, bliebt ewig abrufbar, auch wenn die Schulzeit beendet ist und die Website gelöscht wird. Denkt der Lehrer auch daran? Der Lehrer sollte seine Kinder lieber über die Internetgefahren aufklären. Dazu gehört zuallererst die Bewahrung der Privatsphäre.

  6. Pingback: hype.yeebase.com

  7. Sehr nett, mit einem Charme wie in den unschuldigen Gründerjahren des Internets. Der Trend geht ansonsten eher in Richtung Abschottung durch Login-geschützte virtuelle Räume, Moodle und andere Plattformen machen es ja möglich. Dadurch geht viel Charme verloren, aber die Abmahner und Datensammler haben es schwerer. In der Schweiz ist die Welt halt noch in Ordnung ;)

  8. Schon älter ist das Blog der „Hausburger Flitzpiepen“ unter „http://hausburg-flitzpiepen.klassenblog.de/“. Hab auf der re:publica einen interessanten Vortrag darüber gehört. Das Projekt ist komplett geschützt und ich finde ein tolle Idee den Kindern Medienkompetenz zu vermitteln.

    Unter http://www.readers-edition.de/2007/06/24/berliner-grundschulklasse-lernt-medienkompetenz-in-ihrem-schulblog/ kann man einen kleinen Bericht darüber lesen und den tollen Theme-Header bewundern, gebastelt selbstverständlich.

    Gruß,
    Falko

  9. Pingback: Ich bin auch ein virtuelles Klassenzimmer - Beitrag - Schweizer WordPress Magazin

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