Themes

Ein großer Vorteil von WordPress sind die vielen tausend unterschiedlichen Themes, die es dafür gibt. Ein Theme ist die grafische bzw. optische Anpassung von WordPress, also dem, was der Leser bzw. Besucher letztlich sieht.

Themes installieren

Seit Version 2.5 lassen sich die Themes sehr einfach im Administrationsbereich unter dem Punkt Design > Themes > Themes installieren aussuchen. Dort steht auch ein Theme-Browser zur Verfügung, der an die Theme-Datenbank von wordpress.org angeschlossen ist. Mit einer Filterfunktion lassen sich nur bestimmte Themes anzeigen, bspw. wenn man ein zweispaltiges Layout mit vornehmlich grünen Farben bevorzugt, lässt sich diese Filtereinstellung treffen und man bekommt eine passende Vorauswahl.

Die gefilterten Themes kann man sich auch erstmal in einer Vorschau anzeigen lassen. Dabei gewinnt man einen besseren Eindruck, ob das Theme auch zur eigenen Vorstellung passt. Natürlich lassen sich die Themes auch weiter individuell anpassen. Die Vorschau zeigt nur die rudimentären Funktionen. Wenn man sich für ein Theme entschieden hat, klickt man einfach auf Jetzt installieren und das Theme wird heruntergeladen und im Ordner /wp-content/themes entpackt. Es steht dann direkt unter Themes zur Verfügung und kann aktiviert werden, ohne dass man noch den Umweg über ein FTP-Programm gehen muss.

WordPress Theme selbst erstellen

Natürlich kann man auch selber ein Theme für WordPress erstellen und installieren. Dazu benötigt man aber schon einiges an Wissen über HTML, CSS und auch PHP. Ein guter Weg, Themes selbst zu erstellen ist es, wenn man sich ein bereits fertiges Theme herunterlädt und ansieht, wie dieses aufgebaut ist. Man kann dann nach und nach Anpassungen vornehmen, wenn einem die eine oder andere Darstellung nicht so gut gefällt und lernt so immer mehr, wo man was einstellt und verändert.

Eine Anleitung, wie man sein erstes Theme selbst erstellen kann, findet sich auch im Artikel Themes für Dummies – Teil 1.

Kommerzielle WordPress Themes

WordPress Themes können auch gekauft werden. Häufig bietet das den Vorteil, dass ein Theme-Framework zum Einsatz kommt, wodurch man so gut wie alle optischen Anpassungen und Einstellungen ohne Programmierkenntnisse direkt im Administrationsbereich vornehmen kann. Eine gute Wahl für alle, die eine individuelle Optik haben möchten, aber nur wenig oder keine Ahnung von Programmierung haben.

Gekaufte Themes können ebenfalls über den Administrationsbereich von WordPress unter Design > Themes > Themes installieren aktiviert werden. Dazu wechselt man auf den Link Hochladen. Man erhält dann eine Datei-Upload-Funktion, über die man unbedingt die archivierte also geZIPpte Theme-Datei hochladen muss. Die Datei wird dann automatisch in den Ordner /wp-content/themes entpackt und steht dann im Bereich Themes zur Verfügung, ohne dass man den Umweg über ein FTP-Programm gehen muss.

Weitere Theme-Datenbanken für WordPress

WordPress Themes finden sich zu tausenden im Netz. Es ist daher auch nicht leicht, das richtige zu finden, welches neben einer schönen Optik auch gute Funktionen und Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Eine Auswahl an Theme-Datenbanken mit einer guten Mischung aus beiden Eigenschaften findet sich hier:

2 Kommentare

  1. Hi! Ich bin absoluter Neuling und versuche mich in WordPress einzufuxen. Fuer einen Kunden moechte ich ein english sprachiges Theme fuer die deutsche WP Version nutzen, gibt es da Versionskonflikte? Im Backend wird das Theme dann wohl in Englisch bedienbar sein, richtig? Wie sieht es ausserdem mit weiteren Plugins aus, kann man fuer jedes Theme, ob frei oder gekauft jedes beliebige Plugin nutzen?

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