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Vorschau auf WordPress 2.7

WordPress 2.7 ist in der Entwicklung und ich möchte Euch mal einige Einblicke in die neue Version von WordPress gewähren.

Auf den ersten Blick fällt die neue Anordnung des Hauptmenüs auf. Dieses soll sich wohl in Zukunft senkrecht an der linken Seite befinden und verbirgt dynamisch seine Unterpunkte. Ob es wirklich Sinn macht die Navigationsstruktur schon wieder durcheinander zu wirbeln, sei mal dahin gestellt. Ich persönlich werde von einigen Kunden sicherlich negatives Feedback kriegen, weil diese sich schon wieder umorientieren müssen. Da wünsche ich mir ein besseres Konzept, dass nicht zweimal im Jahr geändert wird.

Einen neuen Beitrag zu schreiben wird in Zukunft allerdings vereinfacht, denn endlich kann man sich die „kleinen Helferlein“ zurecht sortieren wie man möchte. Nicht nur unter dem Textfeld des Artikels kann man die Reihenfolge von Kategorien, Tags, benutzerdefinierte Felder nach Belieben anpassen, sonder man kann diese auch in die rechte Spalte schieben. Dort wo sich nach Standard immer auch der Artikelstatus befindet.

Ab der Version 2.7 kann man wohl auch Plugins nicht nur automatisch aktualisieren, sondern auch direkt aus dem Backend suchen und sogar installieren. Ob das wirklich empfehlenswert ist? Auf die Probleme ist Frank Bueltge schon eingegangen und erwähnt, dass die Plugins im offiziellen Plugin-Verzeichnis von wordpress.org nicht automatisch vor einer Verfügbarkeit getestet und überprüft werden.
Letztendlich ist es aber auch egal, ob der unbescholtene Nutzer sich via Backend ein schadhaftes Plugin installiert, oder dies wie bisher per FTP tut. Letztendlich sollte man sich vor der Installation (vor allem wenn es in die Datenbank eingreift) eines Plugins auf einem Testblog, vergwissern dass Alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Dazu empfiehlt es sich einen lokale Testinstallation seines Blogs anzulegen.

Warten wir ab was sich in den nächsten Wochen noch tut. Eure Meinung zu der neuen Navigation hätte ich aber jetzt schon gerne. :)

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

16 Kommentare

  1. Also ich wünsche mir eigentlich den Umbau der Navigation, deshalb läuft bei mir auch fluency. Es ist einfach deutlich aufgeräumter. Wichtiger ist aber auch für mich und Kunden, dass man das Verfassen-Fenster frei zusammenstellen kann. Denn ich hätte gerne Tags, Kategorien und einiges mehr in Augenhöhe beim Publizieren-Knopf. Wenn ich mir ein Plugin sparen kann, immer gern.

  2. Pingback: Paul Gossen

  3. Pingback: a su salud » wordpress 2.7.

  4. Ich finde die Umorientierung des Navigation gut. Ich hatte auch eine Zeit fluency admin laufen, musst dann aber feststellen, das dieses bei anordnen der Widgets im FF streikt, seitdem ist es aus und ich muss mich mit der jetzigen Navigation rumärgern.
    Der Pluginnupload im Backend ist nicht unbedingt nach meinen Geschmack, der erleichtert das ausprobieren und es wird eine Menge zerschossener Blogs geben. Per FTP Uploaden war immer noch ein zusätzlicher Schritt, der manche abgeschreckt hat.

    Wenn Kunden eine Seite via WordPress erstellt gekiregt haben, wurde alles notwendige mit installiert, der Kunde hatte selbst kaum Ahnung bzw kannte seine FTP Zugänge nicht. Nun kann er wahllos Sachen mitinstallieren. Und erklären Sie mal einen Kunden, das er Nur Herausgeberrechte bekommt, er zahlt und will auch Admin sein! ;-)

  5. Stimmt, ich hatte beim fluency auch das Problem mit den Widgets im FF und hab´s deswegen wieder abgeschaltet. Aber ich vermisse diese Übersichtlichkeit sehr. Der jetzige Adminbereich ist einfach zu unstrukturiert.

  6. Pingback: Portable WordPress 2.7 und der SQLBuddy | Caschys Blog

  7. Hallo,

    also die andere Anordnung der Admin-Navigation im WP würde für mich nicht allzu sehr zu einem Problem werden. Man kann sich daran gewöhnen.

    Dass man die ganzen Boxen im WP-Admin sich zurecht sortieren kann, finde ich als einen gelungenen Fortschritt.

    Die Sache mit den Plugins ist mir nicht so wichtig, da ich vorher unbekannte Plugins auf meinem Testblog teste und das Backup so der so mache. Dass in meinem Blog noch mehr Plugins zum Einsatz kommen, das ist eben die Frage. Also demnach nur wenn es wirklich notwendig ist.

    Die Plugins kann man aber auch manuell aussuchen und doch lieber vorher in der Blogosphere etwas darüber recherchieren, bevor man sich das Blog zerschiesst.

    Gruesse..

  8. Schade, dass WP so spät erst das senkrecht orientierte Navigationsmenü einführt. Ich werde mich schnell umgewöhnen und bin guter Hoffnung, dass es auch den anderen Autoren „meines“ Blogs so geht. Die meisten Bildschirme sind halt immer noch breiter als hoch.

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