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meta name=“robots“ individuell anpassen

Wer seinen Blog für Suchmaschinen optimiert, der möchte vielleicht, dass nicht alle Seiten indiziert werden oder das bestimmte Seiten zwar indiziert, aber nicht als Suchergebnis angezeigt werden.

Dafür gibt es im meta-Tag-Bereich einer jeden Seite bestimmte Parameter, die man entsprechend anpassen kann:

<meta name=“robots“ content=“index, follow“ /> Die Seite darf indiziert werden und die Links auf dieser Seite dürfen weiter verfolgt werden (einzelne Links auf der Seite können immer noch mit rel=“nofollow“ versehen werden, damit diese nicht verfolgt werden).

<meta name=“robots“ content=“index, nofollow“ /> Die Seite darf indiziert werden, aber Links auf der Seite nicht weiter verfolgen.

<meta name=“robots“ content=“noindex, follow“ /> Die Seite darf nicht indiziert werden (bzw. soll nicht auf Suchergebnisseiten erscheinen), die Links auf der Seite dürfen aber weiter verfolgt werden.

<meta name=“robots“ content=“noindex, nofollow“ /> Die Seite darf nicht indiziert werden und Links auf der Seite dürfen auch nicht verfolgt werden.

Für WordPress gibt es ein sehr praktisches Plugin names Robots Meta, von Joost de Valk mit dem man diese Einstellungen pro Beitrag oder pro Seite einzeln vornehmen kann. Es gibt natürlich eine default-Einstellung, damit man das nicht jedes Mal neu eingeben muss.

Gerade der vorletzte Eintrag mit „noindex, follow“ ist Interessant für Seiten wie „Kontakt“ oder „Impressum“. Dadurch kann man vermeiden, dass diese Seiten indiziert werden – in der Regel sind die Informationen auf solchen Unterseiten ja uninteressant und sollten auch gar nicht über Suchmaschinen auffindbar sein.

Man kann über das Plugin auch noch weitere Parameter anpassen, beispielsweise die Einträge „noodp“ und „noydir“, die dafür sorgen, dass Seiten oder Beiträge nicht im Open Directory (DMOZ) oder Yahoo! Directory gelistet werden sollen. Am Ende bleibt es natürlich Vertrauenssache, ob sich die Suchmaschinenroboter an diese meta-Angaben halten.

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

15 Kommentare

  1. Pingback: links for 2008-08-15 - schorleblog

  2. Ein überlegter Eintrag in der header.php des Themes mit Hilfe der Conditional Tags genügt (Artikel). Seit ewige Zeit predigt man, dass man nicht anmassen Plugins einschiebt und dann zeigt jedes Tutorial lediglich die Lösung mit Hilfe eines Plugins, warum nur, wenn man es mit einem Plugin abdecken kann bzw. ohne weiteres in den Templates ablegen kann?

    <?php if ( (!is_paged() ) && ( is_single() || is_page() || is_home() ) ) { echo '<meta name="robots" content="index, follow" />' . "n"; } else { echo '<meta name="robots" content="noindex, follow, noodp, noydir" />' . "n"; } ?>

  3. @Frank
    Wenn ich aber die meta-Einträge nur auf meiner statischen Seite „Kontakt“ vornehmen will, reicht doch is_page() nicht aus, da sonst alle weiteren „statischen“ Seiten betroffen sind. Ich müsste schon is_page(‚ID‘) angeben, bzw. die ID der Seite „Kontakt“. Das Plugin macht nichts anderes, somit ist es am Ende ja dasselbe, ob ich das komfortabler über ein Plugin löse, oder die Template-Dateien mit vielen if-Schleifen überlade.

    Ansonsten bin ich auch ein Freund von Template-Anpassungen, weil mir Plugins oft quer schiessen, gerade wenn man Updates einspielt, aber in diesem Fall finde ich ein Plugin die bessere Lösung.

  4. Ganz ehrlich, Frank: Da sollen doch die Queries lieber ablaufen, bevor jemand, der gerade Inhalte produziert, die ID der Seite herausfinden und anschließend in den Reiter Darstellung wechseln, dort in die header.php und dort nochmal an einer Abfrage basteln muss, damit die Seite nicht indiziert wird. Da sehe ich die Lösung „Spezialfeld“/Plugin als wesentlich komfortabler an.

    Als Admin verstehe ich deine Variante, als Autor kann ich aber nur Thomas zustimmen.

    Und was – ganz generell – die Verwendung von Plugins angeht… Als deutschsprachiger User ist man ja von vonherein praktisch gezwungen, Plugins in größerem Ausmaß zu verwenden: Umlaute in URLs bzw. die deutsche Typografie schreien danach; wieder andere Funktionen, die man leicht ein-/abschaltbar gestalten könnte, wie zB das sich selbst Pingen, machen Plugins teils tatsächlich unumgänglich.

    • @Michael
      auch wenn ich bislang meine Umlaute in der URL selbst geändert habe, so würde mich doch interessieren, welches Plugin du dafür nutzt und ob es die Umlaute in den Tags auch gleich ändert.

      @Thomas
      du hast hier ja immer noch nofollow auf den Links :-)

  5. Ich dachte eher an eine Lösung in der Form:
    Zwei Templates, eines mit follow und eines mit nofollow. Je nach Wunsch muss man beim Erstellen einer Seite lediglich das Template wählen. Ansonsten stimme ich sicher zu. Es ging mir nur darum, dass man mit diesen Artikeln hier immer nur Plugin-Lösungen zeigt und nicht auch Alternativen.

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