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Automatische Speicherung von Artikeln anpassen

Eigentlich kann man alle wichtigen Einstellungen im Admin-Bereich von WordPress treffen. Aber es gibt noch ein paar zusätzliche Einstellungen, die man über die Datei wp-config.php, die im Hauptordner der WordPress-Installation liegt, vornehmen kann.

Viele kennen sicherlich diese Revisionen-Anzeige, die man beim Schreiben von Artikeln ganz am Ende ausgegeben bekommt:

Ich habe den Screenshot bei einem älteren Artikel gemacht. Das Datum und die Uhrzeit sind verlinkt, wenn ich dort klicke, wird die Version des Artikels zu diesem Zeitpunkt aus dem Backup geladen. Das heißt, WordPress speichert Änderungen, die ich während des Artikel-Schreibens vorgenommen habe, automatisch ab. Das ist ganz praktisch, weil man alte Versionen eines Artikels wiederherstellen kann, allerdings ist es so, dass in einer Standard-Installation die automatische Speicherung von Artikeln alle 60 Sekunden stattfindet. Je nachdem, wie lange man an einem Artikel schreibt, kann dieser also mehrmals in verschiedenen Versionen gesichert werden.

Man bekommt dies über die Angabe unter dem WYSIWYG-Editor von WordPress mitgeteilt. Dort steht, wann der Artikel zuletzt geändert bzw. zwischengespeichert wurde.

Die Standard-Angabe von 60 Sekunden lässt sich über die Datei wp-config.php mit dem define-Schalter

define('AUTOSAVE_INTERVAL', 180);

ändern. Im obigen Fall ändert sich die automatische Speicherung von 60 auf 180 Sekunden (also alle 3 Minuten).

Außerdem kann man angeben, wie viele Revisionen eines Artikels angelegt werden. Dazu wird der define-Schalter

define('WP_POST_REVISIONS', 3);

eingesetzt. Im obigen Fall wird die Anzahl der Revisionen auf drei gesetzt. Man kann die Revisionen-Funktion über diesen Schalter übrigens auch ganz deaktivieren. Dazu schreibt man statt der 3 einfach “false” in den Schalter.

Wo werden die Angaben eingefügt?

Die wp-config.php Datei enthält gegen Ende diesen Hinweis

/* That's all, stop editing! Happy blogging. */

Vor dieser Zeile sollte man die oben genannten Schalter einfügen, wenn man sie verwenden möchte.

Autor: Thomas

Thomas beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Blog-Software WordPress. Dabei konnte er ein umfassendes Wissen aufbauen und kennt sich sowohl mit dem Backend als auch mit dem Frontend und den vielen Erweiterungsmöglichkeiten aus.

7 Kommentare

  1. Super Artikel, danke. Mich würde noch interessieren, wie man sich von den ganzen Revisionen, nachdem ein Artikel veröffentlicht wurde, befreien kann um die Datenbank sauer zu halten. Gibt es dafür eine Möglichkeit?

  2. Wieder ein guter Tip, welcher uns ein bisschen näher bringt unnötige Dinge einfach abzuschalten.
    Kleinigkeiten in der Maße bringen oftmals mehr wie große Updates und Veränderungen.

    Danke
    Thomas

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